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Pokemon Go: So gehypt werden die Taschenmonster

Pokemon Go: So gehypt werden die Taschenmonster

Social Media | 14.07.2016 11:35

Pokemon Go ist der neueste Ableger einer der erfolgreichsten Serie der Gaming-Industrie. Die kleinen Taschenmonster haben es von der Spielekonsole auf das Smartphone geschafft. Und dass der Weg von dort in das Socialweb nicht weit ist, wissen wir alle. Und alle reden drüber! Deswegen haben wir getreu dem Motto „Gotta catch 'em all“ die coolsten, witzigsten, schönsten und tollsten Tweets und Instagram-Posts mal zusammengetragen:

Native Advertising par excellence! Stephen Kings „Es“ spricht seine Zielgruppe direkt und ohne Umwege an.

 

For all you Pokemon fans #pokemon #pokemongo #gottacatchemall #battle #sgv #teamvalor #teammystic #horror #clown #kids #pokeball

Ein von L.W.F. Printing (@l.w.f._graphix) gepostetes Foto am 14. Jul 2016 um 1:00 Uhr


Wenn dieser vierbeinige Freund bloß sehen könnten, was sein Frauchen/Herrchen sieht:


„…wir streifen jetzt schon seit vielen Jahren gemeinsam durch Städte und die Wildnis und fangen gemeinsam Pokemon. Ich denke es ist Zeit, unsere Beziehung auf das nächste Level zu heben…“,so ähnlich könnte dieser Heiratsantrag gelautet haben:

 

Sweet pokemon #pokemon #pokemongo #pokemondulubarukamu

Ein von DAP (@pokemon_go_mon) gepostetes Foto am 14. Jul 2016 um 0:59 Uhr

 

Titelstory: Anklagen, Star, der für Frauen kämpft, Frauen die Angst haben, eine Frau die gestorben ist und… Pokemon Go...


Nicht nachmachen, funktioniert wahrscheinlich nur auf Memes

 

Wir stellen also fest, Pokemon Go ist aktuell der Shit. Und wenn eine App, diese Voraussetzung erfüllt, dann sind Unternehmen nicht mehr weit weg. Besonders spannend sind hierbei die sogenannten PokeStops. Die finden sich in der Regel nicht in Jan Böhmermanns Unterhose, sondern sind vordefinierte Orte. Die PokeStops dienen dazu, dass sich Spieler Köder kaufen können (mit echtem Geld, das ist nämlich das Geschäftsmodell von Pokemon Go). Mit diesen Ködern werden 30 Minuten lang, Pokemon quasi magnetisch angezogen.

Und befindet sich in der realen Welt ein stationäres Geschäft an einem dieser PokeStops, kann das eine Menge Laufkundschaft bedeuten. Unter anderem nutzte eine Pizzeria in den USA diese Mechanik für eine Marketing-Aktion. Die Pizzeria gab auf Facebook bekannt, dass sie an ihrem Standort einen Köder gelegt haben. Das zog und die Pokemon-Sammler begaben sich zur Pizzeria. Laut Bloomberg konnte durch ein Invest von nur 10 US-Dollar 30 % mehr Verkäufe verzeichnet werden.

Der Betreiber von Pokemon Go, Niantic, gab auf Business Insider bekannt, dass Unternehmen zukünftig dafür bezahlen können, dass ihre Standorte zu Hotspots innerhalb der App gemacht werden können. Bei den Erfolgen, wäre es nicht überraschend, wenn dieses Feature ganz oben auf der To-Do-Liste von Niantic steht.

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