News

Weihnachten, die kommerzielle Eskalation?

Weihnachten, die kommerzielle Eskalation?

News | 22.12.2016 12:20

Pünktlich zum Fest der Liebe zeigt eine Umfrage unseres Kunden Gutscheinsammler.de, wie die Deutschen das Weihnachtsfest feiern und wie smart sie sich darauf vorbereiten.

Was die Vorbereitungen angeht, sind die Deutschen echte Spätzünder. Der Großteil (45 Prozent) geht erst Anfang Dezember auf Weihnachts-Shoppingtour. Und auf den letzten Drücker, also kurz vorm Fest, beginnt immerhin noch ein Fünftel erst mit den Besorgungen. Dabei nimmt der Online-Handel eine wichtige Funktion ein. Jeder Zweite erspart sich das Getümmel in den Einkaufsstraßen und erledigt seine Geschenkkäufe lieber online.

Driving home for Christmas

Die richtige Stimmung für das Fest kommt nur zuhause auf. So feiern ganze 83 Prozent das Familienfest in den heimischen vier Wänden. Und auch dem Motto der Nation “Geiz ist geil” bleiben sie dabei treu. So gibt der Großteil maximal 50 Euro für die Dekoration und das Weihnachtsoutfit aus.

Bei dem Weihnachtsbraten lassen sich die Deutschen jedoch nicht lumpen. 35 Prozent gaben an, 51 bis 100 Euro für den Weihnachtsschmaus einzuplanen und auf ein echtes Luxusessen freut sich mit mehr als 200 Euro Budget immerhin jeder Zehnte.

Du bist, was du gibst

Ganz so geizig geht es zu Weihnachten also nicht zu. Auch die Bescherung hat deutlich mehr Bedeutung. Jeder Zehnte will in diesem Jahr 301 bis 500 Euro für die Weihnachtsgeschenke ausgeben. Bei 15 Prozent geht es mit 201 bis 300 Euro schon etwas sparsamer zu und auch für die kleineren Budgets von 101 bis 200 Euro (22 Prozent) beziehungsweise 51 bis 100 Euro (20 Prozent) gibt es viele Anhänger. Dem Stress des Geschenkekaufens entziehen sich immerhin 9 Prozent komplett und verfolgen somit das Prinzip “Dieses Jahr schenken wir uns nichts”.

Lieber guter Weihnachtsmann, stell dich nicht so geizig an!

Spätestens bei den eigenen Weihnachtswünschen ist die deutsche Sparsamkeit vergessen. Auf Platz eins der beliebtesten Weihnachtswünsche liegen mit 34 Prozent Geld bzw. Gutscheine. Danach folgen Unterhaltungselektronik (24 Prozent) sowie Smartphones bzw. Tablets (23 Prozent). 16 Prozent träumen von neuem Schmuck, Schuhen oder Kleidung und 8 Prozent wünschen sich sogar die sonst so unbeliebten Haushaltsgeräte. Gegen die kommerzielle Bescherung stellt sich immerhin jeder Zehnte und wünscht sich zum Fest der Liebe lieber etwas Selbstgebasteltes.

News_Detail - SMART/PR