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Google Mobile Index gewinnt weiter an Priorität

Google Mobile Index gewinnt weiter an Priorität

News | 12.01.2018 15:31

2016 wurde der Google-Index in Mobile- und Desktop-Suche aufgespalten und seither wächst die Anzahl der Daten unaufhörlich. Nun wird der Hauptindex von der mobilen Version abgelöst, da bereits 2017 über 50% der Google-Suchen über Mobile angefragt wurden. Weniger bedeutet dies, dass Desktop-Versionen zukünftig keine Rolle mehr spielen, als vielmehr, dass die mobilen Varianten für Google immer wichtiger werden. Daher sollten mobile Versionen von Web-Auftritten auf den neuesten Stand gebracht und optimiert werden.

SEO spielt hierbei eine besondere Rolle, da mobile Varianten angepasst werden müssen, um von Google gelistet zu werden. Dazu zählt, dass Seiten auf Smartphones aufgerufen und angezeigt werden können.
Seiten, die bereits optimiert sind, trifft dieser Schritt von Google kaum. Es sollte lediglich darauf geachtet werden, dass Ladezeiten und Geschwindigkeiten optimiert sind und es hier nicht zu unliebsamen Überraschungen kommt. Es bieten sich jedoch weitere Schritte an, um mobil besser gefunden zu werden:

  • Zur Optimierung sollten sämtliche Inhalte der Desktop-Version auch mobil angezeigt werden. Dazu zählen Videos, Bilder und Texte.
  • Sowohl die Desktop- als auch Mobile-Version der Seite sollten für die Google Search Console verifiziert werden.
  • Für Meta Descriptions sollte beachtet werden, dass sie den gleichen Inhalt kommunizieren.
  • Schließlich müssen auch alle Sitemaps von der mobilen Variante aus zugänglich sein.

 

Nachteile für das Ranking einer Seite ergeben sich erst dann, wenn Sie nicht optimiert sind. Sie büßen Punkte beim Ranking ein, wenn sie nur über die Desktop-Variante verfügen. Zukünftig sollten sich die Inhalte angleichen und die Mobile-Version alles anzeigen, das auch zu sehen ist, wenn der PC genutzt wird.

Noch in den vergangenen Jahren bildete die Desktop-Version eines Online-Auftritts die Grundlage der Indexierung von Google. Der Google-Index, eine riesige Datenbank, in der Webadressen hinterlegt sind und die eine Suche auf Google erst möglich machen, berücksichtigt die Desktop Versionen von Internetseiten, um die Datenbank zu füllen. Dazu arbeiten sogenannte Crawler daran, das Internet nach neuen Webseiten zu durchsuchen und in den Index aufzunehmen. Wird Google für Suchanfragen genutzt, werden die Keywords mit den gelisteten Informationen aus dem Index verglichen und die Ergebnisse mithilfe eines Page-Rankings angezeigt.

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