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Ihre PR Agentur in Düsseldorf erklärt … Dark Social

Ihre PR Agentur in Düsseldorf erklärt … Dark Social

News | 21.11.2017 14:12

Dark Social? Hat das etwa was mit dem ominösen Darknet zu tun? Ist das gefährlich? Keineswegs! Warum es trotzdem lohnt, sich damit zu beschäftigen, verraten wir Ihnen hier.

Traffic aus dem Dark Social erkennen

Das Messen und Verstehen von Online-Kampagnen nimmt an Bedeutung zu. Umso wichtiger ist es zu verstehen, woher die Besucher einer Seite kommen, also welchen Weg sie genommen haben. Viele Analyse-Tools bieten die Möglichkeit, die Besucher in Direct (Eintippen der URL) und Referral Traffic (Weitergeleitet von anderer Website/ Social Media) zu untergliedern. Jedoch haben diese Tools eine Schwachstelle: Dark Social Shares werden nicht erkannt und fälschlicherweise der Kategorie Direct Traffic zugeordnet.

Dark Social Shares beliebter denn je

Ein Beispiel: Sie entdecken diesen Artikel, der erklärt, was Dark Social bedeutet und möchte ihn direkt mit Ihrer Kollegin teilen. Sie kopieren den Link und schicken ihn ihr per Mail. Diese Form des Teilens wird als Dark Social Shares bezeichnet – das gilt beispielsweise auch für das Teilen über Messaging-Apps wie WhatsApp. Wenn Ihre Kollegin den Link nun öffnet, wird das Analyse-Tool ihren Besuch auf der Website als Direct Traffic bewerten und verzehrt so die Auswertung, da Ihre Kollegin ja eigentlich zum Referral Traffic gehört.

Wie groß die Anzahl der falsch zugeordneten direkten Besucher ist, ist nicht bekannt, jedoch kann anhand der großen Beliebtheit von Messaging-Apps von einem beträchtlichen Anteil ausgegangen werden. Grundsätzlich sind alle Marken, die einen digitalen Auftritt haben, von falsch zugeordneten Besuchern aus dem Dark Social betroffen.

Was tun gegen Dark Social?

Es gibt mittlerweile immer mehr Tools, die dem Dark Social auf den Grund gehen. Diese erfassen beispielsweise wie oft die URL einer Landingpage kopiert wird. Die einfachere Möglichkeit, um Dark Social Shares entgegenzuwirken, bleibt aber die Optimierung der eigenen Website in Bezug auf die Sharing-Funktionen, die dem User angeboten werden. Denn je leichter ein Link per Share-Button geteilt werden kann, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Dark Social Share überhaupt erst getätigt wird. 

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