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Facebook und Fake News: Zuckerberg geht in die Offensive

Facebook und Fake News: Zuckerberg geht in die Offensive

News | 03.11.2017 14:47

Erlöse, Gewinne und Nutzerzahlen – in allen Bereichen hat Facebook im dritten Quartal von 2017 massiv zugelegt. 4,7 Milliarden Dollar Überschuss erwirtschafte das Unternehmen allein in den vergangenen drei Monaten.

Ein „aber“ gibt es allerdings: Vor den Diskussionen rund um Wahlmanipulation, Propaganda und Hetze im Internet kann sich Facebook auch nicht schützen. Besonders Fake News setzen dem Sozialen Netzwerk zu. Entsprechend hat nun Facebook-CEO Zuckerberg verkündet, dass er mit zusätzlichen finanziellen Mitteln dagegen angehen möchte.

„Wir meinen es ernst damit, den Missbrauch unserer Plattformen zu verhindern“, sagte Zuckerberg. Insbesondere die Anleger werden diese neue Ausrichtung zu spüren bekommen: „Wir investieren so viel in Sicherheit, dass es unsere Profitabilität beeinflussen wird.“ Oder anders gesagt: Die Gewinne werden aufgrund der künftigen Investitionen sinken. Allerdings, so Zuckerberg, sei der Schutz der User wichtiger, als den Gewinn zu erhöhen.

Die Reaktion von Zuckerberg ist nach den vergangenen Wochen und Monaten keine große Überraschung. Kritiker werfen dem Sozialen Netzwerk vor, passiv an der russischen Einflussnahme im US-Wahlkampf beteiligt gewesen zu sein – es sei zu einfach für die digitalen Manipulatoren gewesen. Nur kurze Zeit vor Zuckerbergs Auftritt war der Chef seiner Rechtsabteilung vom US-Senat intensiv befragt worden, inwieweit Russland sich über Facebook in den US-Wahlkampf einmischen konnte. Dennoch: Diese Diskussionen haben Facebook und auch anderen Sozialen Netzwerken bisher finanziell nicht geschadet. 

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