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"Gute Inbound PR richtet sich nach den Informationsbedürfnissen der Zielgruppen."

"Gute Inbound PR richtet sich nach den Informationsbedürfnissen der Zielgruppen."

News | 04.10.2017 14:41

Warum beschäftigst du dich mit Inbound PR?

Inbound PR ist eine Weiterführung der klassischen PR, die sich konsequent an den Interessen der anzusprechenden Personen orientiert und auf den Pull- statt auf den Push-Ansatz setzt. Content muss hierbei soviel Mehrwert für die Leser bieten, dass diese selbst darauf zugreifen. Das heißt zum einen, dass man sehr genau wissen muss, welche Informationsbedürfnisse diese Personen haben und zum anderen, diesen Content auf den passenden Kanälen, z. B. in Social Media, kanalgerecht und in der richtigen Frequenz zu präsentieren. Im Gegensatz zum Inbound Marketing stehen hier Leads und Conversions weniger stark im Vordergrund, sondern eher klassische PR-Ziele wie Reichweite, Imageverbesserung und Interaktion. Ein wesentlicher Unterschied zur klassischen PR ist, dass Content nicht nur einmal distribuiert wird, sondern in verschiedenen Formaten wie z. B. Pressetext plus Infografiken plus Whitepaper in verschiedenen Varianten und Zyklen aufbereitet und distribuiert wird. Auch der Lebenszyklus des Content ist deshalb nachhaltiger: Dank Suchmaschinenoptimierung und Veröffentlichung zum Beispiel auf der Unternehmensseite bleiben die Contents länger und besser auffindbar.

 

SMART PR: Lightbox-Interview mit Yvonne Salcewics from smart_pr on Vimeo.

Wo liegt der Unterschied zwischen Inbound und Outbound?

Outbound setzt darauf, den Interessenten zu finden und direkt anzusprechen. Dahingegen ist es beim Inbound Marketing bzw. der Inbound PR umgekehrt: Inbound setzt darauf, vom User gefunden zu werden. Dank Buyers Personas, die ein möglichst genaues Profil von potenziellen Kunden oder Interessenten darstellen, wird der Content bzw. das Gesprächsangebot genau auf die Interessen des Users ausgerichtet. Dabei werden die Fragen des Kundens beantwortet und zum passenden Zeitpunkt angeboten. Sucht am Anfang einer Buyers Journey ein potentieller Käufer erst einmal einen Überblick, dann sollte man einen Content publiziert haben, der eben eine erste grobe Orientierung zum Themenfeld bietet. Also eher Blogbeitrag mit Checkliste statt einer Spammail.

Was ist das Wichtigste für erfolgreiche Inbound PR?

Die klassische PR setzte oft mehr auf den News Value denn auf den Mehrwert für die Zielgruppe getreu dem Motto „Nichts ist so alt, wie die Meldung von gestern“. Bei der Inbound PR geht es darum, alle PR-Materialien so sinnvoll aufzubereiten, dass daraus spannender und anspruchsvoller Content entsteht. Gut funktionieren dabei Infografiken, Videos, Whitepaper, Podcasts usw. Statt einer schnöden Pressemitteilung ohne Bilder ist es viel attraktiver und erfolgsversprechender, mit einer schön gestalteten, schnell erfassbaren Infografik Journalisten und Leser anzusprechen. Das ist zwar mehr Aufwand, aber in dieser schnelllebigen und werbeüberladenen News-Welt auch effizienter.

Auf welche Trends setzt du in der Inbound PR?

Wer mit seinem Content auffallen möchte, sollte sich an der Funktionsweise des menschlichen Gehirns orientieren: Das Gehirn braucht nur Millisekunden, um den Input in relevant oder uninteressant zu sortieren. Wer weiß, dass Bilder bzw. visuelle Informationen sehr viel schneller verarbeitet werden können als Texte, sollte genau darauf setzen. Und das tut das visuelle Content Marketing. Dabei wird Text nicht eliminiert, aber jedoch gut strukturiert und visuell gestützt. Ein gutes Beispiel dafür sind Infografiken, die trockenen Daten und abstrakten Zahlen Leben einhauchen. Wer schon einmal präsentiert hat, weiß außerdem, dass Gifs, Memes oder Videos eine willkommene Abwechslung bei ermüdeten Zuhörern sind. Wer in Social Media unterwegs ist, kann schon an der Performance seiner Posts und an dem dargebotenen Content unschwer erkennen, dass Visual Content King ist.

Any last words?

Real content still rules. 

News_Detail - SMART/PR