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Blauer Haken bei Instagram: Bis zu 7.000 Dollar für Verifizierung

Blauer Haken bei Instagram: Bis zu 7.000 Dollar für Verifizierung

News | 05.09.2017 11:17

Beliebt, beliebter, blauer Haken bei Instagram: Die Verifizierung des Accounts ist auf dem Social-Media-Kanal ein echter Renner. Die User lassen sich diese einiges kosten.

Laut Kerry Flynn von Mashable.com soll der Handel rund um das recht unscheinbare blaue Häkchen derzeit florieren. User, die ihren Account aktiv als „echten“ verifiziert haben möchten, müssen einen hohen Preis dafür zahlen: Zwischen 1.500 und 7.000 US-Dollar kostet eine Instagram-Verifizierung auf dem digitalen Schwarzmarkt.

Dieser Handel wird über einen Mittelsmann initiiert und abgeschlossen: Dieser kontaktiert zunächst reichweitenstarke Instagram-Nutzer, deren Account noch nicht verifiziert sind. Danach informiert der Mittelsmann einen Instagram-Mitarbeiter, der über ein internes Formular eine Verifizierungsanfrage stellt.

Instagram: Verifizierung alles andere als einfach

Dieser Handel wird von Instagram zumindest passiv gefördert. Denn im Gegensatz zu Facebook oder Twitter ist eine Verifizierungsanfrage bei Instagram schlicht nicht möglich. Dort entscheidet Instagram eigenständig, wer einen solchen Haken bekommen kann. So war es auch bei unserem Kunden „ŠKODA AUTO Deutschland“: Über Nacht wurde dort der Haken beim Instagram-Account „skodade“ eingefügt – ohne das Zutun unsererseits.

Der regelrechte Hype um die Verifizierung ist rational begründet, denn so wird nicht nur die Echtheit eines Accounts bestätigt. Bei der Instagram-Suche verzeichnen verifizierte Accounts auch höhere Positionen – und entsprechend mehr Reichweite. Zusammen mit dem Statussymbol erfolgt das gewünschte Resultat: mehr Follower.

Instagram Stories kann bei Abonnenten-Zuwachs helfen

Viele Instagramer setzen derweil auf dubiose Methoden, um die Reichweiten der eigenen Posts zu erhöhen: Like-Gruppen, Bots oder Follow-for-follows sind hier keine Seltenheit. Dabei ist es doch so einfach, richtig tolle Reichweiten zu schaffen, ohne dabei eine moralische Grenze überschreiten zu müssen. Das Stichwort: Instagram Stories.

Seit dem Launch der Instagram Stories werden beinahe täglich neue Features und Filter veröffentlicht, um die Nutzer weiterhin an den Kanal zu binden und vor allem im stetigen Kampf mit Snapchat zu bestehen. Zu zwei der beliebtesten und effektivsten Funktionen zählen „Location Stories“ und „Hashtag Stories“, die es den User möglich machen, entweder einen bestimmten Hashtag oder aber ihren aktuellen Aufenthaltsort in der Story zu teilen.

Wer Glück hat, erscheint mit einem bestimmten #hashtag in der (inter)nationalen Hashtag-Story zu ebendiesem Hashtag. So können sowohl kleine als auch große Accounts ihre Reichweiten in Windeseile steigern. Was dabei aber nicht vergessen werden sollte: Nur guter Content kommt auf Dauer auch gut an. Snack Content ist dabei nicht zuletzt ein echter Erfolgsbringer. Die passenden Tipps für die Gestaltung einfallsreicher Inhalte haben wir hier zusammengefasst.

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