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Ihre PR Agentur in Düsseldorf erklärt … Snack Content

Ihre PR Agentur in Düsseldorf erklärt … Snack Content

News | 31.08.2017 09:41
Snack Content ist ein Begriff, der immer häufiger genutzt wird. Aber worum geht es dabei eigentlich? Und was beinhaltet er? Diesen und weiteren Fragen gehen wir in unserem heutigen Artikel nach.

Snack Content: allgemeine Definition

Snack Content spielt auf die Kurzweiligkeit des Materials an: Es soll schnell konsumierbar sein. Dabei ist es primär Video-Content, es muss aber kein audiovisuelles Format sein. Beste Beispiele: 360-Grad-Fotos, Cinemagraphs oder GIFs.

Wofür ist Snack Content gut?

Wie bereits angerissen: Snack Content soll die extrem kurze Aufmerksamkeitsspanne eines Durchschnittsusers befriedigen. Rund acht Sekunden verweilt ein Nutzer in den Sozialen Netzwerken auf einem Content. Snack Content muss also kurz sein und möglichst schnell den User an sich fesseln. Nur so besitzt er die allseits gepriesene „Thumb-Stopping-Power“, sprich: die Fähigkeit, den User beim Durchscrollen der Timeline innehalten zu lassen.

Warum sollte ich Snack Content nutzen?

Neben den oben genannten Gründen ist es ein ganz banaler, der aber allzu häufig missachtet wird. Snack-Content ist formatspezifisch und passt sich dem Verhalten der Nutzer an. Diese formatspezifische Produktion ist im Grunde genommen erzkonservativ und hat eine lange Tradition. Sei es im Kino, Fernsehen oder auf der Spielkonsole – Content muss dem Medium angepasst werden. Snack-Content bezieht sich explizit auf das Verhalten der Social-Media-User.

Was ist bei Snack-Content zu beachten?

Neues Spiel, neues Glück – könnte man fast sagen. Natürlich distanziert sich ein Kurzvideo nicht komplett von all seiner audiovisuellen Historie. Dennoch gibt es ein paar Tricks, die sich fast ausschließlich in diesem Format finden lassen.

  • „Klassischer“ Snack Content ist maximal 30 Sekunden lang. Jede weitere Sekunde ist überschüssige Produktion.
  • Snack Content folgt keiner traditionellen Dramaturgie. Vergessen Sie "Exposition", „steigende Handlung“, „Klimax“ und dergleichen. Snack Content ist eine einzige Klimax (Höhepunkt), die mit sofortiger Wirkung einschlagen muss. Das ist einfacher gesagt, als getan.
  • Snack-Content funktioniert manchmal nur im Kontext. Der Postingtext kann helfen, aber vergessen Sie nie: Auch dort will der User nur wenig Zeit investieren! Wenig Text ist immer besser.
  • Snack Content kann gerne und immer wieder im Hochformat gedreht werden. Warum? Weil er primär auf Smartphones konsumiert werden und Facebook unterstützt mittlerweile das Format. So scrollt der User einfach durch die Timeline und bekommt Video-Content im (hochformatigen) Vollbild angezeigt.
  • Video lößt das Standbild in den Sozialen Netzwerken immer mehr ab. Allerdings ist das Foto als erster Eindruck, als Teaser für den Snack Content, äußerst hilfreich. Nutzen Sie bei kurzen Videos ein Thumbnail, das ihre Geschichte sowohl einführt als auch den User bereits neugierig macht.

 

Snack Content mit iPhone
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