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Die 11 Punkte der Social Media Checkliste

Die 11 Punkte der Social Media Checkliste

Blog | 30.04.2015 11:48

Social Media bedeutet nicht einfach nur irgendetwas irgendwann posten. Insbesondere in Zusammenhang mit Marken ist daraus eine ernstzunehmende Wissenschaft geworden. Wann veröffentliche ich welche Inhalte und wen spreche ich damit an? Welche Reaktionen erwarte ich und wie gehe ich damit im nächsten Schritt um – das sind nur einige der Fragen, die sich Social Media Referenten in Unternehmen stellen müssen. Die 11 wichtigsten Grundlagen für erfolgreiche Social Media Maßnahmen.

1. Social Media Checkliste: Ist mein Post Teil des großen Ganzen?
Zahlt Ihr Post auf die Gesamtstrategie ein? Falls nicht, müssen Sie einen Schritt zurückgehen und sich eben diese Frage stellen. Sofern es keine gesamtheitliche Strategie gibt, die Ihren Social Media Aktivitäten einen inhaltlichen Rahmen geben, dann müssen Sie sich zunächst einmal fragen, welche Ziele Sie erreichen wollen.

2. Social Media Checkliste: Halte ich mich an die Spielregeln?
Für unterschiedliche Social Networks gelten unterschiedliche Regeln. Berücksichtigen Sie das bei der Erstellung Ihres Contents? Facebook beispielsweise limitiert den Anteil des Textes eines Bildes, das für eine Ad verwendet werden soll auf 20 %. Anzeigen, die dieses Kriterium nicht erfüllen, werden entweder nach kurzer Zeit nicht mehr ausgeliefert oder gar nicht erst freigegeben.

3. Social Media Checkliste: Keine Rechtschreib- und oder Grammatikfehler?
Auch wenn das zur Basisarbeit bei der Content-Erstellung geht, bedeutet dies nicht, dass es nicht wichtig ist. Kleine Tipper sollen auch Rilke unterlaufen sein, doch dazu muss es gar nicht erst kommen. Solche Fehler animieren zum Trollen, also einem Kommunikationsstil, der sich auf die Provokation anderer beschränkt und sich dabei sehr primitiver Stilmittel bedient. Die einzigen Reaktionen, die man daraufhin bekommt, sind Hinweise auf die Tippfehler. Also: Kollegen gegenlesen lassen und alles wird gut.

4. Social Media Checkliste: Postet man hier so?
Wie bereits in Punkt 2 beschrieben, gelten auf verschiedenen Plattformen auch verschiedene Regeln. Das ist auch so in Zusammenhang mit Format, Stil und Länge des Contents. Twitter will es auf den Punkt gebracht haben, Pinterest spricht in Bildern und Facebook ist eine Mischung aus Beidem. Die Fragen, die man sich nun stellen muss, sind „ist mein Content für diese Plattform angemessen?“ und „ist mein Content relevant für diese Zielgruppe?“ und zwar in dieser Reihenfolge!

5. Social Media Checkliste: Geht das an die richtigen Leute?
Einige Social Networks bieten die Möglichkeit des Targeting, also das segmentieren nach bestimmten Zielgruppen. Dies ist ein besonders wichtiger Faktor, denn, der beste Content ist nichts wert, wenn ihn nicht die richtigen Leute erreichen. Fragen Sie sich, wen Sie erreichen wollen und warum und welche Reaktionen Sie sich dadurch erhoffen.

6. Social Media Checkliste: Wird dieser Art der Kommunikation funktionieren?
Ihnen ist sicherlich bereits aufgefallen, dass es Unmengen an Inhalten gibt, Nützlichem und Idiotischem, doch auch wenn es erfahrungsgemäß mehr sinnlosen Content gibt und man feststellt „mein Post ist aber total schlau und so“ und somit schlussfolgert, dass man damit auffällt, ist dem nicht immer so. Unabhängig davon gibt es einige Regeln, um aufmerksamkeitserregenden Content zu produzieren. Die zu beachtenden Punkte sind:

• Informationsgehalt
• Unterhaltsam
• Relevanz für die Zielgruppe

Anhand dieser Faktoren lässt sich zumindest die Grundlage für den Erfolg eines Postings schaffen.

7. Social Media Checkliste: Ist das die richtige Uhrzeit?
Jeder der Profi-Facebook-Poster kennt das, man wacht mitten in der Nacht auf und hat eine geniale Idee für ein Posting, aber ist 03:45 nachts die richtige Uhrzeit dafür? Ausnahme: Ihre Zielgruppe lebt in einer anderen Zeitzone und hinkt mindestens sieben Stunden hinterher (mögliche Märkte sind die USA, Zentral- und Südostasien und Australien). Die perfekte Uhrzeit gibt es nicht, wann die eigene Zielgruppe Social Media besonders häufig nutzt, lässt sich jedoch leicht recherchieren.

8. Social Media Checkliste: Sollte ich dafür Budget aufwenden?
Grundsätzliche Erläuterung: Social Media ist nicht kostenlos. Natürlich gibt es die Möglichkeit, neben dem Schalten von Anzeigen auch stinknormale Posts oder Tweets zu verfassen. Aber auch die sind nicht kostenlos, denn: Social Media erfordert Zeit, sehr viel Zeit und Energie, beides sind wertvolle Assets. Ihre Assets und die sind nicht umsonst. Insofern ist Social Media etwas sehr Teures, aber dennoch jede Investition wert, nur tätigen Sie sie auch sinnvoll.

9. Social Media Checkliste: Hab ich woanders gefunden, mach ich auch
Sich von Anderen inspirieren zu lassen ist nichts Schlimmes, nur wenn Sie irgendwo etwas Cooles gefunden haben und es auch verwenden wollen, dann würdigen Sie doch die Arbeit des Urhebers. Möglichkeiten dazu gibt es viele, auf Twitter können Sie den Benutzernamen angeben und auf Facebook die Person verlinken.

10. Social Media Checkliste: Wie messe ich den Erfolg?
Um Ergebnisse präsentieren zu können, egal ob positive oder negative, bedarf es bestimmer Kennzahlen, anhand derer sich der eigene Erfolg messen lassen kann - KPI. Das können zum Beispiel Interaktionen sein oder das Engagement der Community. Halten Sie die Performance Ihrer Maßnahmen unbedingt nach. Wenn Sie vom Start weg erfolgreich sind, ist das super, wenn nicht, ist das auch nicht schlimm. Aber anhand Ihres Trackings lassen sich Misserfolge in der Zukunft vermeiden oder zumindest eindämmen. Hierfür bieten sich Monitoring Tools an, die die Reichweite, Interaktionsraten und das Engagement Ihrer Community in Zahlen festhalten. Somit erhalten Sie valide Angaben und Aufschluss darüber, wie erfolgreich oder eben nicht erfolgreich Ihre Maßnahmen waren.

11. Social Media Checkliste: Profilgestaltung
Sichern Sie sich rechtzeitig Ihren Markennamen als Usernamen. Um nicht wahllos jede Plattform abklappen zu müssen, nur um zu überprüfen, ob Ihr Wunschname noch verfügbar ist, können Sie KnowEm nutzen. Dieser Dienst gibt Ihnen Auskunft darüber, auf welcher Social Media Plattform Ihr Wunschname verfügbar ist und wo nicht. Die Gretchenfrage gilt dem Profilbild: verwende ich das Logo oder ein Foto meiner Rampensau, das dem Ganzen ein Gesicht geben soll. Beides kann funktionieren, muss aber nicht, die sichere Variante ist das Logo, siehe Marcell D'Avis bei 1&1.

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